Ein Übungsblatt, ein Video auf dem Smartphone und eine Erinnerung im Kalender können alle zum selben Reha-Plan gehören. Liegen sie an verschiedenen Orten, beginnt jede Einheit mit der Suche nach der aktuellen Version.

Halte Anweisungen, Videos und Zeitpunkte zusammen, damit du ohne Suche siehst, was als Nächstes kommt.

Beginne mit der aktuellen Version

Lege zuerst alle Quellen nebeneinander: das neueste Übungsblatt, Nachrichten, Videolinks und Hinweise zu Tagen oder Uhrzeiten. Widersprechen sich zwei Versionen, füge sie nicht stillschweigend zusammen. Markiere die Unklarheit und frage bei der medizinischen Fachkraft nach, von der der Plan stammt.

Diese Grenze ist wichtig. Das Heimübungsprogramm von Cambridge University Hospitals enthält Felder für Dauer, Wiederholungen und Sätze und weist darauf hin, dass die Physiotherapeutin oder der Physiotherapeut festlegt, welche Übungen gemacht werden. Auch der East Suffolk and North Essex NHS Foundation Trust erklärt, dass die behandelnde Physiotherapeutin oder der behandelnde Physiotherapeut entscheidet, welches Video geeignet ist. Ein Organisationswerkzeug kann diese Anweisungen bewahren, aber nicht entscheiden, was in deinen Plan gehört. [Cambridge University Hospitals · East Suffolk and North Essex NHS Foundation Trust]

Lege ältere Versionen weg, sobald die aktuelle feststeht, damit du sie nicht mit den geltenden Anweisungen verwechselst.

Bewahre für jede Übung eine klare Vorlage auf

Halte für jede Übung nur fest, was du in der Vorlage nachlesen kannst:

  • einen Namen, den du später wiedererkennst;
  • die ursprünglich vorgegebene Zahl der Wiederholungen, die Haltezeit oder die Dauer;
  • die Anzahl der Sätze und die vorgegebene Pause;
  • die Position in der Reihenfolge;
  • ein Video oder Bild, an dem du die Bewegung erkennst;
  • die geplanten Tage oder die Häufigkeit.

Ein eigenes Video kann eine gute Gedächtnisstütze sein, besonders wenn eine schriftliche Beschreibung schwer vorstellbar ist. Es bleibt eine Referenz. Es beweist nicht, dass die Bewegung korrekt oder geeignet ist. Wenn du unsicher bist, gehe zur ursprünglichen Anleitung zurück.

Stimme jedes Video auf die Anweisung ab

Sieh dir jeden Clip einmal vollständig an. Er kann eine Bewegung, mehrere Wiederholungen oder die gesamte Übung zeigen.

In RoutinePass wird immer der vollständige Clip wiederholt, nicht jede einzelne Bewegung darin. Wenn du eine Dauer wählst, läuft derselbe Clip in Schleife, bis die Zeit abgelaufen ist.

Enthält das Video bereits zehn Wiederholungen und lässt du es zehnmal abspielen, siehst du die gesamte Folge zehnmal. Prüfe das deshalb einmal anhand deiner ursprünglichen Anweisung.

Lege erst die Reihenfolge und dann den Zeitpunkt fest

Bringe die Übungen in die gewünschte Reihenfolge und wähle danach Zeiten, die zu deiner tatsächlichen Woche passen. Der Plan sollte auf einen Blick zeigen, was als Nächstes kommt und wann du es machst.

Halte Beobachtungen getrennt von den Anweisungen fest. Notiere Schmerzen, Veränderungen oder andere Beobachtungen, aber überschreibe dafür nicht die Wiederholungen, die Dauer oder den Zeitpunkt.

RoutinePass hält Reihenfolge, passende Videos und deinen Zeitplan an einem Ort zusammen. Beim Start siehst du sofort, welche Übung als Nächstes kommt. Beobachtungen notierst du getrennt, damit die ursprünglichen Anweisungen erkennbar bleiben. Die App stellt keine Übungen bereit und beurteilt nicht, welche für dich geeignet sind.

Lies die Routine einmal vollständig durch

Gehe die Routine vor der ersten Nutzung durch, ohne das ursprüngliche Blatt zu öffnen:

  • Erkennst du jede Übung, ohne raten zu müssen?
  • Bedeutet jede Zahl noch dasselbe wie in der Quelle?
  • Zeigt jedes Video eine Bewegung oder eine längere Folge?
  • Ist die Reihenfolge eindeutig?
  • Entspricht der Zeitplan dem Plan, den du wirklich umsetzen möchtest?

Ist eine Antwort unklar, kläre zuerst die fehlende Information. Eine kleine Routine, die du sicher verstehst, ist nützlicher als eine vollständig wirkende Routine, die auf Annahmen beruht.

Quellen